VORBERGSTR. 3 - EINE HAUSGEMEINSCHAFT STELLT SICH VOR

Ein Haus und seine Mieter/-innen stellen sich vor

Bauzustand

Wenn die Mieter/-innen in der Vorbergstraße 3 in Schöneberg gefragt würden, warum sie bislang nicht gekauft haben, dann würden sie zum Beispiel verweisen auf 

  • mit Stoff ummantelte Kabel, die im Vorderhaus gefunden wurden und deren Nutzung ein Elektriker "fahrlässig" genannt haben soll,
  • den Dachausbau vor rund zwei Jahrzehnten, bei dem an der provisorischen Abdeckung gespart wurde. Ein Regenguss soll dazu geführt haben, dass Wasser bis in die Keller lief und Decken/Böden seitdem Erschütterungen und Lärm nur noch eingeschränkt abdämmen,
  • den Aufzug, der ein Auslaufmodell sein soll und dessen Ersatzteilnachschub nicht mehr als ein paar Jahre gesichert sein soll,
  • den Hinterhof, der noch immer nicht die neuen, versprochenen Fahrradständer in ausreichender Zahl bekommen hat,
  • den Duft der Seitenflügel-Keller,
  • die Wasserschäden der letzten Jahre im Dach,
  • die Qualität der Fenster,
  • auf die individuellen Macken ihrer jeweiligen Wohnung,
  • den Fahrradkeller, der nun fertig ist, aber nur über eine steile und abgenutzte Treppen zu erreichen ist,


...und auf ihre Mieten im Verhältnis zu den aufgerufenen Kaufpreisen.


Nicht erwähnen würden sie vermutlich, woran sie sich schon gewöhnt haben:
Den Baudreck unter den frisch verlegten Läufern im Treppenhaus, die schwergängigen Lichtschalter und die charmante neue Friedhofs-Bepflanzung vorm Haus.