VORBERGSTR. 3 - EINE HAUSGEMEINSCHAFT STELLT SICH VOR

Ein Haus und seine Mieter/-innen stellen sich vor

Aktuelles

Besichtigungen

Die meisten Besichtigungen haben Hausgemeinschaft und Maklerin bereits überstanden. Nur einzelne Wohnungen werden noch angeboten.

Spannend zu beobachten war, wie Menschen bei Besichtigungen auftreten und welche Erwartungen sie haben. Reine Investoren/-innen scheinen eine relativ rare Spezies zu sein. Trotz der doch eigentlich eindeutigen "Vermietet"-Schilder hegte so manche/-r wohl die Hoffnung auf den unkomplizierten Auszug der Mieter/-innen: Mal auf einen raschen Auszug gegen Geld, mal auf einen Auszug vor Ablauf der 10 Jahre Mieterschutz. Interessant zu sehen war, wie manche felsenfest davon überzeugt waren, sie seien mehr auf die Wohnung angewiesen und hätten einen höheren moralischen Anspruch auf die Wohnung als die jetzigen Mieter/-innen. Interessant aber auch zu beobachten, welche finanziellen Möglichkeiten Unternehmer und Erben offenbar haben - wenn nur die Rendite stimmt. Ein merkwürdiges Gefühl, nur noch als Renditeobjekt betrachtet zu werden.


Neues Miteinander

Gar nicht so leicht, denn manchen neuen Eigentümer/-innen ist es nicht bewusst, dass ihr Bedürfnis nach Verschönerung z.T. in mietsteigernden Maßnahmen enden kann. Also heißt es wieder Kommunikation üben - bei Versammlungen zu denen alle im Haus eingeladen sind und bei denen durchaus kontrovers diskutiert wird. #ownerswelcome 


Heizung

Die Mieter/-innen sind seit Monaten irritiert. Seit 2013 gibt es im Haus ein mit Gas betriebenes BHKW, aber die Kosten dafür sind in den um Weihnachten 2014 und 205 herum zugestellten Betriebs- und Heizkostenabrechnungen höher als für die alte Öl-Heizung. Die Hausgemeinschaft bemüht sich auch in diesem Jahr bei der Hausverwaltung um Aufklärung.


Was seit Beginn der Wohnungsverkäufe noch geschah

Um das Verkaufsplakat anzubringen, verschafften sich die Plakatierer/-innen Zugang durch die Hecke der vermieteten Erdgeschoss-Wohnung. Und das, obwohl die Bewohner/-innen zu Hause waren. Sie schauen seitdem durch eine löchrige Hecke auf die zugeparkte Straße. Oft standen danach Handwerker, Kaufinteressierte und Architekten unangekündigt im Garten. Immerhin wurde inzwischen der neue Zaun errichtet - wenn auch dafür ein Teil des Gartens abgetrennt wurde.

Bis September 2014 führte der Weg ins Haus an Rosen-und Heckensträuchern vorbei. Diese wurden ausgegraben, der Zugang wochenlang in eine Baustelle verwandelt, um Platz für Mauern, Kugeln und Gitter zu schaffen. Angesichts der neuen Bepflanzung mit Koniferen meinte ein Nachbar, es fehle jetzt nur noch die Friedhofsordnung am Zaun, um den Gesamteindruck perfekt zu machen.

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Vorbergstr3 @vorbergstr3 Toi, toi, toi. Wir haben das leider nicht geschafft, umso mehr drücken wir die Daumen! t.co/21zi4FUlFt Antworten Retweeten Favorisieren 6. Jun
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